Verein

Geschichte des Schiesswesens der Gemeinde Igis-Landquart

1783 Die Igiser Schützen ehren den durchreisenden neuen Landvogt von Mayenfeld, den Churer Stadtrat Johann Babtista von Tscharner mit einer Feuersalve
1872 Im 8ten Schiesskreis ist Hauptmann Johann Babtista Ladner, der Igiser Gemeindeammann und Landammann, Bezirksschützenmeister.
1829 10 Igiser Schützen haben sechs oder mehr Tage sich im Scheibenschiessen geübt.
1829 10 Igiser Schützen nehmen am Kreisschiessen in Zizers teil. Der Schiessstand befindet sich „im Bild“, dort wo heute die Igiserstrasse von der Kantonsstrasse abzweigt.
1873 Der Feldschützenverein Landquart wird von schiessfreudigen Männern aus LandquartFabriken, der kleinen Fraktion Landquart-Station und wahrscheinlich auch unter Zuzug von Malanser gegründet.

1882 Am ersten Kantonalen Schützenfest in Maienfeld gewinnen die Brüder Oberst Adolf Henggeler und Hauptmann Franz Henggeler, Mitglieder des Landquarter Feldschützenvereins, je einen Festbecher. Hotelier Rüedi vom Davoser-Hof gewinnt eine Uhr.
1899 Die Schützengesellschaft Igis wird gegründet.
1901 In Igis wird die erste Schiesshütte auf dem Areal des alten Schiessplatzes in den „Oberen Löchern“ erstellt.
1907 Die Schiessanlage des Feldschützenvereins Landquart an der oberen Zollbrücke muss dem geplanten Kirchenneubau weichen.
1907 – 1923 dauern die Bemühungen des Landquarter Feldschützenvereins um den Neubau einer eigenen Schiessanlage in der Landquarter – Au. Ein erstes Projekt wird 1912 vom Souverän abgelehnt. Der Schiessplatzkommission stehen in dieser Zeit Ziegler Weibel, Ingenieur Robert Iten und Albrecht Guhl vor. Iten ist 1919 Bezirksschützenmeister.
1912 Antrag der Vorstände der beiden Schützengesellschaften Igis und Landquart die von Gemeinderat Guhl eingereichte Motion zu unterstützen: „Ein gemeinschaftlicher Standbau der Schützenvereine Igis und Landquart ist misslungen. Daher soll jeder Verein getrennt bauen. Igis am alten Schiessplatz. Der Bau soll im Verhältnis der Mitglieder 12 Scheiben erhalten. Landquart soll am günstigsten Standort (Obere-Landquart- Au) gebaut werden mit 8 Scheiben. Zu diesem Schiessplatz liegt ein Gutachten vom Schiessoffizier VIII vor. Datiert vom Dezember 1908. Kostenvoranschlag für beide Bauten Fr. 28`000.–
1921 Am 17. Juni 1921 heisst es im Freien Rätier: „Unsere Feldschützen leiden immer noch unter denkbar ungünstigsten Verhältnissen“.

Schützengesellschaft Igis 1923
1923 / 1924 wird die erste gemeinsame Schiessanlage im „Eichrank“ gebaut und
1925 mit einem als Standeröffnungsschiessen gedachte Ehr- und Freischiessen eingeweiht. Dauer 22. August bis 6. September. (Freier Rätier vom 4. September 1925)
1951 Ein Gutachten des Eidg. Schiessoffiziers Kreis X vom 4. Mai 1951 spricht von 3 Vereinen, die auf der Anlage „Eichrank“ schiessen. Schützengesellschaft Igis, Feldschützen Landquart und Pistolenclub Landquart, was aber nicht stimmt. Pistolenschützen waren immer Mitglieder der SG Igis oder FS Landquart aber kein eigener Pistolenclub. Die 15 vorhandenen Scheiben sollten um 7 bis 9 permanente Scheiben erweitert werden.
1951 In der Gemeindeabstimmung vom 7 Juni ein Kreditbegehren von Fr. 25`000.— zur Erweiterung der Schiessanlage „Eichrank“ genehmigt.
1952 XII Bündner Kantonalschiessen Igis – Landquart

1952 Bei Abschluss der Bauarbeiten hält der Eidg. Schiessoffizier Kreis XVIII, Oberstleutnant Urban Luck, Chur fest:
a) Das Schützenhaus ist nach Norden verlängert worden durch Anbau eines Teils des früheren alten Schützenhauses vom Lürlibad von Chur.
b) 10 neue permanente Scheiben der Firma Mooser & Cie.
c) 7 halbpermanente Scheiben für das kantonale Schützenfest.
Der Pistolenstand wird für das Kantonale Schützenfest um 2 Scheiben auf 8 Scheiben erweitert.
Vom 6. bis 15. Juni wird im „Eichrank“ das 12. Bündner Kantonalschiessen durchgeführt. Die 1923 /24 erstellte neue Gemeinschaftsanlage wird auf 25 Scheiben 300m und einem Pistolenstand mit 8 Scheiben erweitert. OK-Präsident ist Martin Klaas.

1968 wird die Kleinkalibersektion „Sportschützen Landquart“ gegründet. Sie mietet sich bei den Pistolenschützen ein. Es stehen ab 1969 6 neue Laufscheiben zur Verfügung.
Das erste Jahresprogramm wird mit dem Winterschiessen in Arosa eröffnet.
1975 Die beiden Schützenvereine „Feldschützenverein Landquart und „Schützengesellschaft Igis“ schliessen sich zum „Schützenverein Igis-Landquart zusammen.“ Die Pistolenschützen werden als Untersektion integriert.
1978 Die Sportschützen suchen einen Stand für eine eigene Anlage. Eine, in der Ganda ins Auge gefasste Anlage, wird vom Gemeinderat abgelehnt. Er möchte sämtliche Schiessanlagen zentralisieren.
1980 Für das Luftpistolenschiessen kann im Restaurant Rütli, Landquart, in der Kegelbahn auf 3 handbetriebene Laufscheiben geschossen werden. Mühsam musste die Anlage jedes Mal am Trainingsabend auf- und nach Schiessende wieder abgebaut werden, damit wieder gekegelt werden konnte.
1981 Erstmals führen die Pistolenschützen das Landquarter Gruppenschiessen auf die Distanz 50m durch.
1982 Die Pistolenschützen bilden eine selbständige Pistolensektion innerhalb des Schützenvereins Igis-Landquart.
1983 Als Ersatz für das Luftpistolenschiessen im Restaurant Rütli wird in der Zivilschutzanlage bei der landwirtschaftlichen Schule Plantahof jeweils über Winter ein Raum gemietet. Ab 1984 werden die 4 handbetriebenen Laufscheiben durch 4 elektrische ersetzt. Bei Belegung der Anlage durch Militär oder Zivilschutz muss die ganze Anlage abgebaut werden.
1985 findet in Chur das Eidgenössische Schützenfest statt. Unter den Teilnehmern befinden sich auch Schützen des Schützenvereins Igis-Landquart.
Gemeinde Igis kauft 8 Scheiben mit elektronischer Trefferanzeige vom ESF Chur ab.
1987 wird im Pistolenstand ein 25m-Stand mit einem 5er-Block angebaut und die 50m – Anlage um 2 Scheiben auf 8 Laufscheiben erweitert. Stützmauern/-dämme, Büro, WC-Anlage etc. werden in diesen Bau ebenfalls integriert und realisiert. Nach nur 1 Jahr Frondienst können die Anlagen 1998 in Betrieb genommen werden.
1989 Die Pistolenschützen lösen sich vom Schützenverein Igis-Landquart und werden selbständig.
1990 Der Pistolenclub Igis-Landquart wird am 1.1.1990 gegründet.
1993 Mit einem Standweihschiessen werden die neuen Anlagen 50m und 25m eingeweiht und mit dem ansehnlichen Reinerlös die Bauschulden getilgt.
1993 Nach zähen Verhandlungsrunden mit der Gemeindebehörde erhält der Pistolenclub IgisLandquart im Gemeindezentrum Forum im Ried einen Raum im UG (nur Erdboden) zur Erstellung einer Luftdruckwaffenanlage 10m zugesprochen. Alles, vom Boden, Decken, Wände, Heizung, Sanitär etc. etc., wird in harter Fronarbeit und dank grosszügiger
Unterstützung aus der ganzen Region und darüber hinaus, wie auch aus dem Sport-TotoFond realisiert. Bei Baukosten gemäss Offerten von rd. Fr. 220’000.– ein happiges Vorhaben, das schlussendlich ohne Fremdfinanzierung gelingt.
1995 Nach zweijähriger Bauzeit kann im Herbst 1995 der Schiessbetrieb in der neuen 10mAnlage aufgenommen werden. Die Luftgewehrschützen werden als Mieter aufgenommen.
1996 Der Pistolenclub Igis-Landquart führt die 1. Luftpistolenmeisterschaft durch.
1998 Die Sportschützen bauen im alten Teil der 300m Anlage eine neue 50m Anlage für das Sportschiessen
1998 Zur Nachwuchsförderung werden Luftpistolen-Nachwuchskurse angeboten und von Jugendlichen intensiv genutzt.
1999 An der GV des PC Igis-Landquart wird der Umrüstung der 10m-Anlage auf elektronische Trefferanzeige SIUS zugestimmt. Die Finanzierung erfolgt über eigene Vereinsmittel, Sport-Toto-Gelder und diversen Sponsoren. Bereits im Herbst kann auf der im Kanton Graubünden modernsten Luftpistolenanlage geschossen werden.
2000 Zusammen mit dem Pistolenclub Igis-Landquart besuchen einige Gewehrschützen von Igis und Landquart das Eidgenössische Schützenfest in Biere.
2001 Die Nachwuchskurse werden auch auf die 25m-Distanz im Pistolenstand angeboten. Ab diesem Jahr trägt die Nachwuchsförderung des Pistolenclubs Igis-Landquart die ersten Früchte. Teilnehmer(-innen) dieser Kurse qualifizieren sich immer wieder für wichtige Finalwettkämpfe. Die schönsten Erfolge bis 2013:
Schweizermeisterschaften Luftpistole
2001 Marco Poltéra Rang 3 Bronze Sybill Michel Rang 4 2004 Sybill Michel Rang 1 Gold und Schweizermeisterin 2009 Melanie Näf Rang 4 2010 Melanie Näf Rang 3 Bronce

Bündner Juniorenmeisterschaften Luftpistole

2004 Sybill Michel Rang 1 Marco Poltéra Rang 2 2005 Sybill Michel Rang 1 Marco Poltéra Rang 2 Patrick Grundemann Rang 3 2013 NW-Gruppe Rang 2

Bündner Juniorentag Pistole 25m

2013 NW-Gruppe Rang 3

2005 Fusionieren die beiden Schützenvereine, „Schützenverein Igis-Landquart“ und die „Sportschützen Igis-Landquart“ zum „Schiesssportverein Igis-Landquart“.

Altes Emblem                                                  Neues Emblem
Der neue Verein besucht das Eidgenössische Schützenfest in Frauenfeld.
2006 Einbau einer neuen SIUS Trefferanzeige 300m . SIUS Ascor
2007 beteiligt sich der Schiesssportverein Igis-Landquart am dezentralisierten, im Bündner Rheintal durchgeführten, 23. Kantonalen Schützenfest. Dieses dauerte vom 8. bis 24 Juni. Lokaler OK-Präsident ist Christian Raffainer. Im Eichrank findet der Veteranentag und der Schützenkönigausstich Sportschiessen 50m statt.
2009 findet vom 14. August bis 22. August das 5. Schlossmarschlinsschiessen statt.
2011 am 9. Juli besuchten wir das Urner Kantonalschützenfest.
2011 findet vom 19. August bis 28. August das 6. Schlossmarschlinsschiessen statt.  
2013 Findet das 7 Schlossmarschlinsschiessen statt.  
2015 wird vom 14. bis 23. August das 8. Schlossmarschlinsschiessen durchgeführt.

2015 An der GV des PC Igis-Landquart wird beschlossen die elektronische Trefferanzeige der Luftpistolenanlage zu erneuern. Auch diese Erneuerung wird von diversen Sponsoren und dem Sport-Toto-Fond grosszügig unterstützt, sodass ab Herbst 2015 auf der neuen Anlage geschossen werden kann.

2016 Einige unserer Schützen Schiesssportverein besuchen das kantonale Tessiner Schützenfest.
Beteiligung am Igiser Dorffest. Es wurden 2 Luftgewehrscheiben aufgestellt. Diese wurden von der Bevölkerung fleissig benutzt.
Kauf blauer T Shirt mit Schiesssport Emblem am Rücken aufgedruckt.

2017 findet vom 18. bis 27. August das 9. Schlossmarschlinsschiessen statt
Kauf neuer Schützenjacken .Grün mit Vereinsnamenaufdruck Durchführung vom Eidgenössischen Feldschiessen Regional-Final Ost Gewehr 50m Am Samstag 23. September fand in Goldach der Regional-Final G50m Statt 2018 findet das Einzelwettschiessen im Eichrank Igis statt Teilnahme am 25. Kantonalschützenfest in der Surselva

Igis-Landquart überraschte Am 10.2.2018 wurden in Utzenstorf die Final der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft Gewehr 10m durchgeführt. Auch vom Schiesssportverein Igis-Landquart hatte sich eine Mannschaft der Junioren für den Final Qualifiziert. Bei den Gruppenspielen konnte Igis-Landquart die beiden Runden für sich entscheiden und Qualifizierte sich frühzeitig für den Finale der letzten 4 Mannschaften. Runde 1 Nidwalden – Igis-Landquart 1158,9:1175.6 / Runde 2 Tafers – Igis-Landquart 1165.2:1189.4 Nach der Qualifikation und den überzeugenden Runden am Finaltag galt das Team Uri, das auch noch Titelverteidiger war, für den Finaldurchgang als klarer Favorit. Am Final mussten dann die 4 Mannschaften alle gleichzeitig antreten und schossen die 10 Schuss auf Zehntelwertung kommandiert. Spannung pur war angesagt speziell da nach dem 4 Finalschuss Igis-Landquart 0.4 Punkte vor Uri lag. Diese beiden Mannschaften wechselten sich immer wieder in der Führung ab. Der neunte Finalschuss war bei Igis-Landquart schwach. So kam es das vor dem Letzen Finalschuss das Team von Uri mit 0.4 Punkten in Führung ging. Der letzte Schuss musste entscheiden und dieser gelang Igis-Landquart um einiges besser was zum Sieg führte.
Final: 1. Igis-Landquart 595.6, 2. Team Uri 593.7, 3. Zürich-Neumünster 580.6, 4. Nidwalden 559.2. Igis-Landquart: Jana Kessler, Yannick Zinsli, Tatjana Zinsli, Selina Lötscher, Katya Chumutina, Natasha Bischof, Lea Kessler. Trainer: Matthias Accola, Rudolf Schwendeler, Christoffel Schmed.

Am Samstag den 17. Februar fand in Frauenfeld der J+S Regio-Final Gewehr 10 Meter statt. Die 8 Teilnehmer und Teilnehmerinnen vom Schiesssportverein Igis-Landquart waren sehr Erfolgreich. In der Kategorie U13 stehend feste Auflage erzielte Schütz Danilo den hervorragenden 3 Rang, dieser Wettkampf bestand aus 20 Schuss schiessen und einem Polysportiven Teil, bei welchem Danilo die meisten Punkte von allen 18 Teilnehmern erzielte. In der Kategorie U15 stehend frei waren 4 Teilnehmer von Igis-Landquart am Start. Auch dieser Wettkampf wurde mit 20 Wettkampfschüssen und einem polysportiven Teil ausgetragen. In der Qualifikation erreichte Cadetg Cyril den hervorragenden 8. Rang welcher zugleich auch die Finalqualifikation bedeutete. Zinsli Lisa erreichte den sehr guten 14. Rang, Caduff Mirco und Livia belegten den 21. Und 22. Rang. In der Kategorie U17 starteten weitere 3 Teilnehmer von Igis-Landquart. Dieses Feld schiesst 40 Schuss stehend frei in 10’tel Wertung. In der Qualifikation erreichte Chumutina Katya mit 394,1 Punkten den 3. Rang und Kessler Jana mit 388,2 Punkten den 6. Rang somit standen beide im Final welcher wieder bei Null beginnt. Als 3. Teilnehmer erreichte Kessler Tim den 21. Rang mit einem sehr guten Resultat von 363,9 Punkten. Im Finalwettkampf welcher nach den Internationalen Regeln ausgetragen wurde, erreichte bei den U15 Teilnehmern Cadetg Cyril den sehr guten 8. Rang. Etwas besser lief es bei den U17 Teilnehmern. Nach einem etwas verpatzen Start erreichte Kessler Jana den 6. Rang und Chumutina Katya welche von Anfang an ganz vorne mitgeschossen hat, erreichte sogar den 1 Platz.
Die Finalteilnehmer und die ersten 4 der U13 Kategorie haben sich direkt für den Schweizerischen Final Qualifiziert. Herzliche Gratulation allen Teilnehmern vom Regio-Final.
2019 findet vom 16. bis 25. August das 10. Schlossmarschlinsschiessen statt